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Glaspaleis > Fenster zur Kultur
Im Herzen der modernen Einkaufsstadt Heerlen prunkt eines der dreizehn bedeutendsten Baudenkmäler der Niederlande: Glaspaleis Heerlen. Das Gebäude öffnete erstmals im Jahre 1935 als “Modehuis Schunck” seine Türen. Mit seinem Entwurf zeigte sich der Heerlener Architekt Frits. P. J. Peutz (Heerlen, 1896-1974) als wahrer Erneuerer: Er „verpackte“ seinen „gestapelten Marktplatz“ in Glas mittels einer großen transparenten Glasfassade, die in hauchdünne Metallprofile gefasst wurde. Die Konstruktion ist von außen sichtbar und besteht aus unterzugslosen Decken, die auf weißen pilzförmigen Säulen ruhen. Vom ersten Tag an ist der offene und transparente Glaspalast der architektonische Blickfänger von Heerlen: ein modernes Baudenkmal, das allein schon seiner besonderen Architektur wegen einen Besuch mehr als wert ist.
> Fenster zur Kultur
Nach einer eindrucksvollen Renovierung unter Leitung der Architekten Jo Coenen (Heerlen, 1949) und Wiel Arets (Heerlen, 1955) hat der Glaspalast seit September 2003 eine neue Bestimmung als „Fenster zur Kultur“. Fünf kulturelle Institutionen, Filmhuis De Spiegel (Filmhaus), Muziekschool Heerlen (Musikschule), Openbare Bibliotheek Heerlen (Stadtbücherei), Stadsgalerij Heerlen (Städtische Galerie für moderne Kunst), Vitruvianum (Zentrum für Architektur in der Euregio Maas-Rhein) und Glaspaleis Heerlen bieten in diesem besonderen Gebäude ein variationsreiches Programm voller Musik, Film, Tanz, Literatur, bildender Künste und Architektur an. Jeden Tag gibt es Vorstellungen, Filme oder Ausstellungen zu sehen, zu hören, zu erleben. Das Café und das Restaurant im Haus bieten kulinarischen Abenteurern Platz, die auf der Suche nach einem späten Frühstück, einem ausgiebigen Lunch oder einem Diner mit einer fantastischen Aussicht über Heerlen sind.
> Auszeichnungen und Preise
Der besondere Charakter des Glaspaleis Heerlen wird weltweit hoch gewürdigt. Der Architektenbund „Union of International Architects“ setzte das Gebäude 2002 auf die Weltrangliste der bedeutendsten Baudenkmäler des zwanzigsten Jahrhunderts. Im eigenen Land gewann es 2004 den Preis „Bouwfonds Award voor Vitale Monumenten“ und 2005 die Preise „Nederlandse Bouwprijs in de categorie Projecten“ und „Nationale Renovatieprijs in de categorie Utiliteitsbouw“. Die Voraussage der Jury für den niederländischen Baupreis scheint einzutreffen; der Glaspalast wächst zu einer Ikone voller Leben heran. Hunderte Besucher pro Tag beweisen das!
> Programm und Führungen
Auf Anfrage können Führungen durch den Glaspaleis organisiert werden. Die Kosten hierfür betragen € 59,50 für Gruppen bis maximal 20 Personen. Natürlich können Sie vor oder nach der Führung eine Vorstellung oder Ausstellung im Glaspaleis besuchen; schauen Sie bitte weiter für unser Programm.
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